Schreiben.

Schreiben also, eine Novelle, einen seichten Schmöker, einen Ratgeber, ein Jugendbuch.

Die Idee tauchte immer wieder einmal auf, seit meinen frühen Science Fiction-Versuchen als Teenager und den mühsamen Abhandlungen in lederner Sprache im Studium, drängte sich ins Halblicht des Unterbewusstseins, für einige Augenblicke ein vager Umriss eines Gedankens, und ging doch stets im Strom des Alltags unter.

Und dann, beim Laufen am Fluss, ein Handlungsfragment, eine unvermittelte Eingebung, drei Kilometer weiter angereichert mit Figuren, mit Schauplätzen und weiteren Handlungssträngen, zur Geschichte gewachsen.

Schreiben beginnt mit Lesen. Selbst wenn die Geschichte nie begonnen, nie vollendet wird: die Bücher, die ich lese, für die ich mir Raum schuf, den ich glaubte nicht zu haben, sind mir Belohnung genug.

Dies ist mein Notizbuch.