15.12.15: Barbican, London

Der mittägliche Besuch im Barbican löst warme, wohlige Gefühle aus: Musik,  Kultur, die Intensität der Sechzigerjahre-Architektur, spärliches Kunstlicht im Inneren, das Glück, Bestandteil eines Größeren, unter Gleichgesinnten zu sein. Durch ein Fenster sehe ich eine Cellistin konzentriert üben, ihr Lehrer wendet den Blick nicht, versunken in die Musik. Die  Springbrunnen und Kaskaden unter dem überdachten High Walk rauschen, ein athletischer, junger Tänzer, das Haar einseitig geschoren, gekleidet in Schwarz, dreht Pirouetten, wieder und wieder, das Wasser sein Orchester. Schrieb S., dass ich sie liebe, ein Gefühl, das mich unversehens überwältigte. Sie, das Leben, die Kunst, die Künstler.

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